Aktueller Spielbericht der 2. Mannschaft: „OSC II schafft den Befreiungsschlag“

Topaktuell & nur eine Woche nach Saisonauftakt - 2. Runde: SV Turm Kamp-Lintfort II - OSC II (14.11.21, 13 Uhr)
 Brett   RgNr   DWZ   Farbe   SV Turm Kamp-Lintfort II (Ø 1741  —   RgNr   DWZ   Farbe   OSC II (Ø 1755  3½ : 4½* 
1 9  1849  s  Heuser, Stephan - 9 1831 w  Scharrenbroich, Andreas    ½ : ½ 
2 10 1813 w  Marganiec, Wolfgang  - 10  1839  s  Sobeck, Oskar 0 : 1
3 11 1821 s  Brähler, Stephan - 13 1716 w  Emeljanov, Anatolij  ½ : ½ 
4 12 1799 w  Baaken, Hermann - 14 1792 s  Ehrentraut, Andreas 1 : 0
5 13 1700 s  Dickmann, Hans-Peter - 15 1730 w  Fehmers, Werner 0 : 1
6 14 1685 w  Munck, Thomas - 16 1679 s  Reisloh, Carsten ½ : ½
7 15 1653 s  Pilz, Simon - 2001 1613 w  Hartjes, Jenny ½ : ½
8 16 1610 w  Heuser, Florian - 2002 1836 s  Lotz, Kai-Uwe ½ : ½

* Historisch: Dies war der erste Mannschaftssieg der Zweiten seit dem 16. September 2018!

Alle (Einzel-)Ergebnisse 2. Runde

Achtung: Beginn um 13:00 Uhr wegen Volkstrauertags!

SV Turm Kamp-Lintfort II: Kader und Einzelergebnisse; Vereinsinternetauftritt

 

OSC II schafft den Befreiungsschlag

Am zweiten Spieltag der Verbandsklasse setzte sich unsere 2. Mannschaft bei ihrem Pendant von Turm Kamp-Lintfort knapp mit 4,5:3,5 durch und sicherte sich zwei immens wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Nur eine Woche nach der deutlichen Auftaktniederlage in Kaarst reisten wir dennoch hoffnungsvoll in die Zechenstadt, zumal es dort in der Abbruchsaison den einzigen Punktgewinn gegeben hatte. Doch diesmal wollten wir mehr, zumal Kamp-Lintfort mit einem Sieg gestartet war und wir es uns nicht erlauben konnten, schon so früh in der Saison den Anschluss zu verlieren.

Unser junger Hoffnungsträger Oskar (Brett 2) brachte uns schon früh in Führung, als er zwei Mehrbauern herausspielte und diesen Vorteil dann im Endspiel verwertete. Anatolij (Brett 3) ließ wie schon vor Wochenfrist ein schnelles Remis gegen einen nominell stärkeren Gegner folgen. Unsere Führung hielt allerdings nicht lange, denn Andreas E. (Brett 4) hatte zwar einen auf den ersten Blick vielversprechenden Angriff, aber am Ende fand er sich in einem Turmendspiel mit zwei Minusbauern wieder, das nicht zu halten war. Sein Namensvetter Andreas S. (Brett 1) drückte seiner Partie über weite Strecken den Stempel auf, aber am Ende konnte sein Gegenüber alle Angriffe parieren, so dass die Partie ein friedliches Ende nahm. Carsten (Brett 6) sah sich mit einem gegnerischen Qualitätsopfer konfrontiert, das seine Königsstellung öffnete. Am Ende musste sein Gegenüber einsehen, dass mehr als ein Dauerschach nicht drin war. Werner (Brett 5) sorgte für die erneute Führung. Er eroberte einen Bauern und verteidigte diesen Vorteil bis ins Bauernendspiel, wo er sich als entscheidend erwies. Jenny (Brett 7) wickelte in ein Endspiel mit Springer gegen Läufer ab. Trotz einer geschwächten Bauernstruktur konnte sie es letztendlich souverän remis halten. Beim Zwischenstand von 4:3 zu unseren Gunsten hing alles von Kai-Uwe (Brett 8) ab. Mit dem Gewinn einer Leichtfigur für zwei Bauern hatte er eine vorteilhafte Stellung auf dem Brett, aber angesichts des greifbar nahen Mannschaftssieges wollte er kein unnötiges Risiko eingehen und willigte in das Remisangebot seines Kontrahenten ein.

Somit traten wir mit dem ersten Sieg seit mehr als drei Jahren die Heimreise an. Mit diesem Sieg und dem gleichzeitig bekannt gewordenen Rückzug von Bayer Uerdingen stehen die Chancen auf die sportliche Rettung so gut wie schon lange nicht mehr. So können wir unserer Heimpremiere gegen Concordia Viersen, die dem Aufstiegsfavoriten aus Kaarst nur knapp unterlagen, gelassen entgegensehen. (Carsten Reisloh, 14.11.21)

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