Heute Abend: VM-Start und Viererpokal-Halbfinale

1. Runde (23.09.16, 19:00 Uhr)

Auslosung (Tischnr.; Weißspieler; DWZ; Schwarzspieler; DWZ; gffs. Nacholtermin)

1: Heinert, E. (2104) - Ciglenecki (1719) 1-0 (30.09.16)

2: Reisloh (1718) - Jentzsch, Dav. (1938) 0-1 (30.09.16)

3: Mohrholz (1924) - Kaypak (1542) 1-0 (30.09.16)

4: Hauffe (1522) - Günaydin (1857) 1-0

5: Fehmers (1804) - Kerkhoff (1352) 1-0

6: Seifert (1304) - Ehrentraut, A. (1785) 0-1 (30.09.16)

7: Kindermann (1753) - Palmowski (1235) 1-0 (14.10.16)

8: Jurga (1231) - Emeljanov, A. (1728) 0-1

Koprivica ist spielfrei und bekommt einen kampflosen Punkt.

Halbfinale (23.09.16)

Auslosung/Paarungen

 
 Halbfinale   Paarung   Ergebnis 
 1   23.09.16   ESK WD Wedau-Bissingheim - SG Duisburg-Nord  0:4
2 23.09.16  SF Brett vor'm Kopp I - OSC I   1½:2½ 

Die 1. OSC-Pokal-Mannschaft kämpfte gegen die SF Brett vor'm Kopp I, die den in der allgemeinen Saison in der NRW-Klasse spielenden PSV Duisburg aufgrund besserer Berliner Wertung aus dem Wettbewerb geworfen hatten, um den Pokalfinaleinzug. Dieses Pokalduell der beiden Verbandsligisten fand in Duisburg-Wanheimerort statt.

 

 Brett   RgNr   SF Brett vor'm Kopp I    DWZ   —   RgNr   OSC I  DWZ   1½:2½ 
1 1  Osipiak, Grzegorz  2256  1  Heinert, Eugen  2104  0 : 1
2 2  Muranyi, Erich 2080 4  Jentzsch, David 1938 ½ : ½
3 4  Potempa, Dieter 2018 5  Mohrholz, Stefan 1924 1 : 0
4 5  Junicke, Frank 1925 6  Vijayakumar, Prusoth   1847 0 : 1

 

Finale, wir kommen!

Mit einem am Ende dramatischen 2½:1½-Erfolg bei den auf dem Papier deutlich favorisierten SF Brett vor'm Kopp I gelang dem OSC-Vierer nach einem Jahr Pause erneut der Einzug ins Bezirks-Viererpokalfinale, in dem erneut die SG Duisburg-Nord der Gegner sein wird.

Nachdem Prusoth uns gegen Junicke (DWZ 1925) souverän und relativ schnell in Führung gebracht hatte, konnten die Hausherren ausgleichen, als Stefan sein Endspiel mit einem Minusbauern gegen Potempa (2018) aufgeben musste. Zu diesem Zeitpunkt schien es aber nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Eugen seine Partie gegen Osipiak (2256), dem im ziemlich ausgeglichenen Mittelspiel ein taktischer Fauxpas unterlaufen war, gewinnen würde. So kam es nach knapp vier Stunden Spielzeit dann auch, so dass sich alle Augen auf Davids technisch verloren erscheinendes Turmendspiel (aufgrund des abgeschnittenen schwarzen Königs) mit einem Minusbauern gegen Muranyi (2080) richteten. David gelang es jedoch, die Türme zu tauschen und folgendes Endspiel mit den schwarzen Steinen zu erreichen: Weiß: Kg3, f4, h4; Schwarz: Ke6, g6; Weiß am Zug. Zur Überraschung seines Gegners gab es keinen Gewinnweg, so dass der umjubelte 2½:1½-Erfolg für die deutlich jüngere OSC-Mannschaft besiegelt war. Wenn David verloren hätte, wäre das Spiel 2:2 und nach Berliner Wertung 5:5 ausgegangen, wonach das Los die Entscheidung hätte bringen müssen.

Das Finale findet am Donnerstag, dem 6. Oktober 2016, in Duisburg-Walsum statt. Besonders spannend macht es die Tatsache, dass nur der Pokalsieger sich für den NRW-Viererpokal 2017 qualifizieren wird. (Eugen Heinert, 24.09.16)

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